• Ottilie Steinhauer

Rückblick auf die letzten Monate und wie Corona mein Leben beeinflusste

(Gastkommentar einer Kundin von mir, Name wird aus Datenschutzgründen nicht genannt)

Ich folge deiner Aufforderung der letzten Herzenspost, unsere Geschichte zu teilen, zu erzählen wie es uns geht und was die letzten Monate mit uns gemacht haben. Hier also mein Bericht :-)


Zu allererst möchte ich mich bedanken, dass du trotz Corona-Virus und Ausgangsbeschränkungen Online für uns da warst und immer wieder spannende Zoom-Webinare veranstaltet hast.


Für mich war diese Zeit mit Kind sehr herausfordernd. Im Grunde hat sich zwar für uns persönlich nicht all zu viel verändert, wenn man in Karenz ist, verbringt man ohnehin viel Zeit zu Hause. Jedoch fand ich es trotzdem ab und zu angenehm mit Freunden einen Kaffee zu trinken, Großeltern zu besuchen, Spielgruppen zu besuchen etc.


In dieser Zeit habe ich definitiv gelernt, sich wirklich Tag für Tag zu 100% mit sich selbst und seiner Familie zu beschäftigen, weiter vorauszuplanen (somit konnte man bspw. vermeiden, 1-2 x pro Woche einkaufen zu fahren) und vor allem die Tage zu genießen wie sie eben kommen. Mir wurde wieder richtig bewusst, dass wir auf äußere Umstände keinen Einfluss haben und alles annehmen müssen wie es kommt. Es kommt immer drauf an wie wir selbst mit einer Situation umgehen. Leicht erschreckend fand ich diverse Hamsterkäufe, wovon ich persönlich bewusst Abstand genommen habe. Man hat gemerkt, dass Leute selbst in einer Krisensituation nicht auf ihren persönlichen Luxus verzichten möchten. Leute sind weiterhin jeden Tag einkaufen gegangen nur um frisches Brot zu haben. Andere wiederum haben sich beschwert, weil sie nicht wie gewohnt zum Friseur gehen können usw. das machte mich doch etwas nachdenklich.


Mir persönlich hat es gezeigt, dass ich und meine Familie auch mal mit weniger auskommen können, soziale Kontakte zwar schon fehlten aber es auch sehr schön war, Dinge wieder anders wahrzunehmen. Die Tage waren absolut stressfrei.

Ich nahm mir wieder Zeit, lang liegengebliebene Dinge zu erledigen, ausgiebig zu frühstücken oder einfach mittags mal in einem Buch zu lesen. Abends war ich zwar erschöpft aber trotzdem entspannt. Und die wunderbaren ätherischen Öle kamen ohne Frage auch häufiger zum Einsatz, was wir ja im Alltag auch oftmals gerne schleifen lassen... obwohl sie uns doch so viel Gutes tun :-)


In diesem Sinne... Alles Negative, hat auch was positives. Man muss es nur erkennen.



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